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Bei der 53. Tournee , mit einem neuen Titel-Sponsor als „Vodafone Vierschanzentournee 2004/05“ durchgeführt, wurden sowohl das Eröffnungs-Skispringen in Oberstdorf als auch das Abschluss-Skispringen in Bischofshofen erstmals bei Flutlicht am frühen Abend durchgeführt.

Überschattet wurde die Tournee durch eine entsetzliche Natur-Katastrophe, bei der am 26. Dezember 2004 nach einem schweren Seebeben (8,1 auf der Richterskala) im indischen Ozean eine Tsunami-Welle fast 300.000 Menschen in den Tod riss. Bei jedem Springen wurde eine Gedenkminute eingelegt.

Janne AHONEN (FIN) gewann zum dritten Mal die Tournee. Nachdem er von den vorhergegangenen 8 Skispringen bereits 7 gewonnen hatte, siegte er auch in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck. Martin HÖLLWARTH (AUT) verhinderte mit seinem Sieg in Bischofshofen, dass AHONEN der „Grand Slam“ gelang.
Aus den verschiedensten Gründen hielt sich der Zuschauer-Andrang erstmals wieder in Grenzen.

Zwei Neuerungen wurden in der Saison 2004/05 im Skispringen eingeführt:

  • die Schanzen werden nicht mehr nach dem K-Punkt, sondern nach der Schanzengröße „hill-size“ (HS) bezeichnet,
  • die Skispringer dürfen eine gewisse Untergrenze beim Gewicht in Abhängigkeit von der Körpergröße nicht unterschreiten, dies wird mit dem „body-mass-index“ nachgemessen. Ist das Mindestgewicht unterschritten, wird die Skilänge reduziert. Das Gewicht wird nach jedem Sprung nachgemessen, ist der Springer zu leicht bzw. ist die Skilänge überschritten, wird der Springer disqualifiziert.

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