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Inzwischen waren alle Skiverbände mit den neuen Ausrüstungsutensilien eingedeckt, so daß die Chancengleichheit gegeben war. Auch die Werbeaufschriften auf den Ausrüstungsgegenständen (Firmenzeichen) wurden seitens der FIS neu reglementiert. Dem „Technischen Delegierten" kommt jetzt neben seiner Überwachung und Beratung bei den Konkurrenzen auch die Aufgabe der Kontrolle aller Ausrüstungen und der darauf angebrachten Werbung zu. Eine Arbeit, die sicherlich kein Mensch fehlerlos bewältigen kann. Es mußten deshalb geeignete Funktionäre für diese Aufgaben hergeholt, zumindest aber vom jeweiligen Organisationskomitee abgestellt werden. Mannschaftszelte oder Busse, für die psychische und physische Betreuung der Springer zwischen den Durchgängen, wurden obligate Einrichtungen aller Skisprungveranstaltungen. Teilweise wurden in den Skistadien eigene Räume für die teilnehmenden Teams reserviert oder auch Container aufgestellt.


Die Pressebetreuung hat sich in allen Tourneeorten sehr gut eingespielt. Diese Clubreferate wurden im internationalen Skigeschehen als Vorbild bezeichnet. Grundlage für die Bestückung der Pressezentren waren die verschiedenen Informations- und Arbeitsräume, welche etwa folgend ausgerüstet waren und noch sind: 8 bis 10 Telefone, 4 bis 7 Telex mit 2 bis 3 Stanzen, 1 bis 2 Dunkelkammern und Bildfunkleitungen sowie 30 bis 40 Schreibmaschinen.


Unter der Patronanz von lntersport wurde in Oberstdorf der Presseempfang für die Gesamttournee ins Leben gerufen und viele Jahre mit Belobigung fortgesetzt.


So ist es auch gelungen, daß in der Epoche des weitverbreitet beliebten alpinen Skisports auch das Skispringen immer mehr an Gewicht und Bedeutung erlangte. Verfolgt man die Entwicklung der großen skisportlichen Ereignisse wie etwa Holmenkollen in Oslo, Salpausälke in Lahti, den Wasalauf oder das Arlberg-Kandahar, das Hahnenkamm- oder überhaupt die alpinen Weltcup-Rennen, so erkennt man in erster Linie deren Werbekraft, was im einzelnen für die Wintersportorte der Tournee von ganz besonderer Bedeutung ist und sein sollte.


Mit Grosche, Tusch und dem aufstrebenden Peter Leitner soll eine neue DSV-Springermannschaft geformt werden, die im Rahmen der Weltspitze bestehen soll.


Das 25jährige Bestandsjubiläum der Tournee wird mit einer groß aufgezogenen Feier am 2. Jänner 1977 in der Mehrzweckhalle des Olympischen Dorfes in Innsbruck durchgeführt. Dazu kamen viele alte und junge Skispringer aus allen Ländern, ebenso wie die wichtigsten Skisprungexperten und Veteranen und auch die Spitzen der Behörden. 2.000 Festschriften mit Beiträgen der Partner-Skiclubs wurden von Intersport Deutschland aufgelegt und verteilt.


Oft gelobt, aber manchmal auch unter der scharfen Lupe kritisiert, bleibt die Tournee immer das größte Ereignis im internationalen Skisprungkalender. Daß sie aber im Skikalender an vorrangiger Stelle steht, ist nicht das Primäre, sondern von weit größerer Bedeutung ist ihre Werbekraft für das Skispringen in Mitteleuropa und für die beteiligten Skiclubs.


Die Teilnahme an der Tournee ist eine sportliche Verpflichtung jedes Springers. Die Plazierung ist ein feststehender Wertmesser. Ein Sieg bei einer Tourneekonkurrenz ist der Wunschtraum vieler Meister am Bakken. Wer im Skispringen etwas gelten will, der muß an der Tournee teilgenommen haben.