DSV ֓V FIS EON VIESSMANN
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Nicht nur an den Jahresringen ihres Bestehens kann die Bedeutung der Veranstaltungen gemessen werden.

Jeder Tournee-Austragungsort steht auf skigeschichtlichem Boden, und jeder Tournee-Skiclub spielt in der Skigeschichte eine bedeutende Rolle. Der SC Oberstdorf ist seit 1950 zum Begriff im Skifliegen geworden und konnte mit den Springern Sepp Weiler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Max Bolkert sportliche Erfolge feiern.


Der SC Partenkirchen wurde mit den Olympischen Winterspielen 1936 berühmt. Seine Springersterne nach dem Kriege waren Toni Eisgruber, Sepp Kleisl, Sepp Hohenleitner und Franz Dengg.

Innsbruck trat mit den FIS-Wettkämpfen (Weltmeisterschaften) 1933 ins Blickfeld des Skisportgeschehens und frischte diesen Ruf mit den Olympischen Winterspielen von 1964 und 1976 auf. Die erfolgreichsten Springer der Nachkriegszeit waren Franz-Jaggl Mair und Walter Steinegger.

Der SC Bischofshofen machte seit 1948 von sich reden. Die Skiclubmitglieder bauten in Eigenregie die Großschanze am Leideregg und veranstalteten ganz vorzügliche Sprungkonkurrenzen. Herausragende Skispringer der Nachkriegszeit waren Bubi Bradl, Gregor Höll, Paul Außerleitner und Albin Plank. Mit diesen Partnern und unter diesen Voraussetzungen war es vorzüglich gelungen, die Tournee zum Wertmesser im Skisport heranzuführen.

In die Sachleistungen wollte Intersport auch den Computer-Einsatz mit DM 20.000,- einbeziehen, was die Tourneeorganisatoren veranlaßte, für den Berechnungsdienst einen neuen Partner zu suchen. So kam Olivetti Austria und Rotaprint zum Einsatz bei allen Tourneeveranstaltungen. Die zwischenzeitlich erprobten "elektronischen Weitenmeßanlagen" konnten keine einwandfreien Werte der Genauigkeit erbringen und eine Zusammenarbeit mit den einschlägigen Firmen ist eingeschlafen. Verschiedene Angebote hinsichtlich Veranstaltungs- und Wetterversicherungen wurden studiert und mußten wegen der unerschwinglichen Prämien abgewiesen werden.

Alle Tourneeschanzen werden mit den blau-grün-roten Aufsprung-Einfassungen ausgerüstet. Eine Maßnahme, welche in Innsbruck seit den Olympischen Winterspielen 1976 erfolgreich durchgeführt wird und jetzt in die Regeln der FIS übernommen wurde.

Mit neuen Regeln wird die Ausrüstung und die verwendeten Geräte durch die FIS-Delegierten ständig kontrolliert und ist mit viel Routine voll in den Griff bekommen. Die neuen FIS-Richtlinien bezüglich der Werbeaufschriften auf den Wettkampfutensilien machen die Kontrollen noch umfangreicher, präziser und komplizierter. Neue Aufgaben also, welche das Aufgabenpensum für den Technischen Delegierten so stark erweitert, daß eine Aufteilung auf verschiedene Überwachungsfunktionäre notwendig erscheint. In diese Arbeit wird eine Reihe von Clubmitarbeitern eingebunden.

Strenge Sparmaßnahmen verhindern die Herausgabe einer Festschrift zum 30jährigen Jubiläum der Tournee. Auch wird aus demselben Grund auf eine Festversammlung verzichtet.

Seitens der AIPS und des Forums Nordicum wird ein "Pflichtenheft" mit dem Minimalforderungsprogramm der Journalisten bei Skispringen herausgebracht, welches in großen Zügen die Errungenschaften der Tourneearbeit zur Grundlage hatte.