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Für Intersport werden maßstabsgerechte Lagepläne aller Tournee-Schanzen angefertigt, worin die konkreten Aushangplätze der genehmigten Transparente angezeichnet wurden. Damit will man die ewigen Auseinandersetzungen wegen der Plazierung der Werbestreifen beenden.
Im schwedischen Falun wird seit einigen Jahren von der Firma Dala Elkraft-Consult AB ein System für die Skisprung-Weitenmessung auf seismographischer Grundlage erprobt. Die Feuertaufe wurde mit besten Beurteilungen anläßlich der Skispiele 1983 gut überstanden. Dem Angebot der Vertriebsfirma Geodynamik AB, Stockholm, auf "kostenlose" Beistellung dieser Meßgeräte für die 32. Tournee wurde sofort zugestimmt. Der Einbau der notwendigen Kontaktschleifen an den Tournee-Sprungschanzen konnte beginnen. Mit zwei Geräten wurde dann überlappend in Oberstdorf und Innsbruck sowie in Partenkirchen und Bischofshofen diese Weitenmessung abgewickelt. Gleichzeitig wurden auch Sponsoren gesucht, welche den Kaufpreis solcher Geräte von $ 300.000 bereitstellen würden. Allerdings ist die Aktion negativ verlaufen, denn allzu große Abweichungen und offensichtliche Meßfehler haben alle diesbezüglichen Initiativen eingestellt.
WIGE DATA vergrößerte den Gerätepark um eine überdimensionale Anzeigetafel, welche auf einem Sattelschlepper montiert ist und in drei Zeilen zu jeweils 16 bis 18 Buchstaben und Ziffern verfügt. Diese Tafel, ebenso wie die auf vorgefertigten Gerüsten montierte Anzeigenelemente werden in den folgenden Jahren bei den Tourneespringen eingesetzt.
Das Interesse in den Sportredaktionen der Massenmedien für die Tournee wird immer größer. Bei dieser 32. Tournee konnten 227 eingetragene Journalisten gezählt werden, welche sich beim SCO 148, SCP 150, SCI 119 und SCB 86 registrieren ließen. Die vor zwei Jahren angelegte Pressekartei umfaßt bereits 632 Namen bzw. Adressen.
Für die TV-Übertragungen in die Überseeländer tritt eine Pauschalvereinbarung der FIS in Kraft, so daß über den internationalen Skiverband auch die finanzielle Abrechnung erfolgt.
In Innsbruck mußte wegen des schlechten Wetters und der damit verbundenen Schanzen-Präparierungsschäden das Training abgesagt werden. Erstmals bei einem Skisprungwettkampf außerhalb von WM und Olympiabewerben wurden in Innsbruck Dopingkontrollen von der FIS angeordnet, welche - wie beim Skispringen üblich - negative Erfolge zeigten.
Der österreichische Qualifikationsmodus für die Teilnahme an den Olympiawettkämpfen 1984 in Sarajevo, JUG, wird allseits kritisiert, denn bei den Skiläufern ist weitgehend die ansteigende Saisonform zu berücksichtigten und nicht schon das Ergebnis des Vorjahres, wie z. B. bei Leichtathleten.
Das Duo Yggeseth-Innauer beginnt im FIS-Sprungkomitee mit einem Vorschlag zur Reduktion der Teilnehmerzahlen neue Durchführungsbestimmungen durchzusetzen. Maximal 100 Springer werden nach vorheriger Qualifikation aufgrund von Sprunglängen – also ohne Stilbewertung - zum Wettkampf zugelassen und in zwei Durchgängen die Teilnehmerzahl nochmals reduziert, so daß für den Finaldurchgang nur 35 Springer übrigbleiben.
Diese Idee wird aber vorläufig abgelehnt, kommt aber später bei der 39. Tournee zum Tragen.
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