DSV ֓V FIS EON VIESSMANN
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Die Weltmeisterschafts- und Olympia-Skisprungbewerbe werden nicht in den Weltcup eingerechnet, weil die WM-Teilnahmeberechtigung nicht auf alle Springer ausgedehnt ist.

Die Skiweltmeisterschaften werden künftig in jedem ungeraden Jahr ausgetragen. Entsprechend dieses umwälzenden FIS-Beschlusses gestattet der neue Terminmodus eine rasche Bewerbung um die WM-Durchführung, welche mit dem Zuschlag an Seefeld, AUT, - mit Großschanzenbewerb in Innsbruck - zum Erfolg führte. Dementsprechend wurde die Bergisel-Schanze auf modernen Stand gebracht. Die Schanzenkante wurde um 0,85 m angehoben und um vier Meter zurückgelegt, was eine Korrektur des Anlaufradius erforderte. Die Profilmarke kam damit auf K 109 Meter (bisher 106) und das H:N-Verhältnis auf 0,532 (bisher 0,54). Eine neue Trainertribüne für ca. 50 Personen bietet ausgezeichnete Standplätze für die Teambetreuer und birgt auch einen großen Aufenthaltsraum mit einer Erfrischungsbar, Geräteraum und Klosetts. Das 1964 unsachgemäß errichtete Kommentatorengebäude wurde jetzt abgedichtet, so daß die Reporter nicht mehr so stark im Windzug arbeiten müssen. Schließlich wurde die Anzeigetafel mit einer neuen Stirnwand verschalt. Die Zufahrtsstraße zum Anlaufturm wurde verbessert und ermöglicht jetzt den Mannschaften, dort die Betreuungsfahrzeuge abzustellen. WIGE-DATA hat den Gerätepark um 30 Schreibmaschinen erweitert, die den örtlichen Pressezentren zur Verfügung gestellt werden, womit eine zusätzliche Partnerschaft mit einer Büromaschinenfirma entfällt.

Nach dem Ausscheiden von AB-DICK hat jetzt WIGE-DATA den umfangreichen Gerätepark auch mit einer Druckerei erweitert. Die gesamte Herstellung der Wettkampfunterlagen von den Nenn-, Kartei- bis zu den Ergebnislisten ist seither in einer gutorganisierten Hand. Die Materialüberprüfung wird von der FIS jetzt strenger durchgeführt, wozu das FIS-Ausrüstungskomitee für jeden Weltcup-Wettkampf jeweils zwei Mitarbeiter abstellte, welche die Anzugplomben, Skibreiten und eben alle Ausrüstungsvorschriften und die Werberegeln kontrollieren müssen. Um den Balloneffekt beim Anzug voll auszuschalten, muß am Start überprüft werden, daß jeder Springer den Reißverschluß seines Anzuges bis ganz nach oben zugezogen hat.

Gegenüber den treuen Zuschauern müssen einige Vorkehrunqen getroffen werden, womit sowohl für den Veranstaltungsbesuch bedankt und für ein Wiederkommen geworben werden soll. Versierte Platzsprecher, ein interessantes Pausenprogramm und die flotte Abwicklung des Wettkampfes sollten nie Langeweile aufkommen lassen. Die Einrichtungen des leiblichen Wohls, vom Restaurationsbetrieb bis zum WC, sollten im Skistadion leicht erreichbar sein. Den Wünschen der oft auf langen Wegen angereisten und stundenlang standhaften Zuschauern soll in allen Belangen weitgehend entsprochen werden. Die Animation für den künftigen Gast beginnt schon anläßlich jeder aktuellen Veranstaltung. Nicht zuletzt müssen sich die verantwortungsbewußten Skifunktionäre mit einer neuen Zeiterscheinung befassen und die entsprechenden Vorkehrungen gegen Sabotageakte und Demonstrationen treffen.