DSV ֓V FIS EON VIESSMANN
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Nochmals wurde die Einbeziehung der Skisprungveranstaltung in der DDR eingehend besprochen und schließlich den dortigen Organisatoren in sehr freundschaftlicher Art die Absage aus der Tourneegemeinschaft erteilt. Die bisher geringe Beteiligung, aber vorrangig wegen der enormen Reisestrapazen sind hierfür als Gründe bezeichnet worden. Die Stellungnahme der Teamleiter zum erweiterten Tourneeprogramm war einhellig, niemand wollte nochmals diesen Weihnachtstermin beschicken.


Der Initiator dieser Aktion, Fred Stober, Freiburg, hätte dieses Ergebnis schon früher haben können, wenn er sich fachlich orientiert bzw. sich mit den Tourneefunktionären abgesprochen hätte. Die Einmischungen von Skiverbandsfunktionären in die Belange der Tournee hat mit dieser Aktion ein Ende gefunden. Viele, ja sehr viele Vorstöße wurden von seiten des DSV und ÖSV versucht, die Tournee auch in andere Durchführungsorte zu verlegen. Was wäre wohl aus dieser Tournee geworden, wenn nicht das eingespielte Team der Partner-Skiclubs in kontrollierter Härte am Ball geblieben wäre.

Die österreichischen Skispringer reihten sich mit ihren gezeigten Leistungen in die Weltspitze ein. Eine inoffizielle Rangliste bestätigte dem ÖSV-Team Walter Habersatter, Otto Leodolter und Willi Egger als die beste Springermannschaft vor Norwegen, Finnland und der DDR.


Die Gutachten verschiedener Skiexperten sagen aus, daß sich die Deutsch-Österreichische Springertournee zu einer der bedeutendsten Skiveranstaltungen der Welt entwickelt hat. In den wenigen Jahren des Bestandes haben sich die Partner-Skiclubs in sportlichen und organisatorischen Bereichen durchgesetzt. Ein Skispringer wird erst anerkannt, wenn er bei einem Tourneewettkampf einen Spitzenplatz erreicht hat. Aufgrund dieser Expertenmeinungen hat sich auch die Sportpresse mehr und mehr der Tournee angenommen, was sich in der ausgedehnten Berichterstattung ganz wesentlich für den Skisprungsport ausgewirkt hat.

Wegen seiner beruflichen Überlastung als Sekretär des Tiroler Skiverbandes hat Helmut Ziegler die Geschäftsführung der Tournee an den SC Partenkirchen abgetreten. Ziegler hat während seiner aktiven Tätigkeit für die Tournee ganz hervorragende Arbeit geleistet. Viele seiner organisatorischen Neueinführungen haben sich bewährt und sind inzwischen zu einer Einrichtung geworden. Seine inoffizielle Mitarbeit wurde auch in Zukunft genützt und dankbar anerkannt.